Translate

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Langzeittest Melissa 1. Wäsche


Bild Seife vor Wäsche (geblitzt)

Seife: Melissa Avocadoöl, Melissenhydrolat, Babassuöl, Castoröl, Reiskeimöl, Weizenkeimöl, Zitronensäure, ätherische Öle - 4% ÜF

Schäumverhalten: schnell, üppig und standfest

Auswaschen: ohne Probleme

Verbrauch: vor der Wäsche 38 gr. - nach der Wäsche 32 gr.

Pre-Wash-Kur: Heymountain Haircreme Sugarplum Fairy (etwa eine halbe Walnussgröße) in den Längen (am Abend vorher) und auf der Kopfhaut (4 Stunden vor der Wäsche) verteilt

Rinse: 7 Messlöffel Vitamin C Pulver auf einen Liter gefiltertes Wasser

Trockenzeit: 3 Stunden

Kämmbarkeit: super

Geruch: nach Zitronenmelisse

Kopfhaut: selbst die übliche Stelle am Stirnansatz war zufrieden

Ansatz: glänzend und etwas Volumen

Längen: zum Reinkuscheln weich und toller Glanz, immer noch ganz leicht elektrisch

Spitzen: kräftig aber trotzdem weich

Glanz: wunderbarer Seidenglanz

Rückstände in der Bürste: wenig

nächste Wäsche: nach 5 Tagen

Wetter: kaltes trockenes Winterwetter

Besonderheiten: Ich habe noch einige Haircremes von Heymountain, die ich gerne verwende. Ich mag die Kombination aus Pflege und Duft. Sicherlich ist da wieder Chemie drin, aber ab und an sollte das mal drin sein. Sie sind auf jeden Fall einfacher zu dosieren als pures Öl und lassen sich auch gut auf die Kopfhaut auftragen, ohne dass es gleich fettig aussieht.

Bild bei sehr trüben Winterwetter


Bild Seife nach Wäsche


Fazit 1. Wäsche: Tolle Seife, die die Pre-Wash-Kur ohne Probleme raus gekriegt hat und mir schöne kräftige und gepflegt weiche Haare beschert hat. 

Kommentare:

  1. Ich habe bis jetzt zwei von den Vierlingen aus Steffis Hexenküche ausprobiert. Die hatten um die 4-6% Überfettung. Ich habe das Gefühl meine Haare sind viel schneller klatschig als wenn ich sie mit milden Shampoo oder Haarwaschpulver wasche. Ist ja auch normal wegen den Ölen, deswegen im Prinzip auch gut. Ich frage mich nur ob da eine weniger überfettet Seife helfen würde!? Ich habe im Langhaarnetzwerk gelesen, dass die Minzi (2% Überfettung) bei den Leuten nicht so gut angekommen ist. Hast du sie schon getestet? Hast du einen Tipp für mich?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Minzi hab ich noch nicht probiert, ich komm mit Distelöl nicht so gut zurecht. Grundsätzlich sind die verseiften Öle wichtiger als die Überfettung. Viele berichten, dass sie mit Olivenöl klätschigere Haare bekommen als mit anderen Ölen, bei mir pflegt am besten Avodacoöl. Das beste Beispiel bei mir ist aber die Pets von Waldfussel, die 15 % Überfettung hat, aber Babassuöl an erster Stelle, die macht meine Haare wunderbar und sie bleiben es auch lange. Ich konnte beobachten, das meine Kopfhaut bei höher überfetteten Seifen anscheinend nicht das Bedürfnis hat schneller nachzufetten, da sie nicht ausgleichen muss.
      Mein Tipp für Dich wäre also verschiedene Öle an erster Stelle zu testen, vielleicht auch mal ne Seife mit Tonerden, Dich nicht so an den Überfettungen zu orientieren und als kleiner Abschluss vielleicht auch mal probieren die Rinse mit Pfefferminztee anzusetzen.
      Viel Spaß beim Probieren!

      Löschen
    2. Danke für deinen Tipp, ich schau mal welche Öle an erster Stelle stehen bei den schon verwendeteten Seifen. Vielleicht liegt es wirklich daran. Probieren geht über studieren. ;) ah und das mir der Tonerde und dem Pfefferminztee in der Rinse werde ich mir auch zu Herzen nehmen. Danke für deine Hilfe und schön Feiertage ! :)

      Löschen
  2. Btw du hast so schöneee Haare :))

    AntwortenLöschen
  3. Ich finde schon, daß die Überfettung eine große Rolle spielt. Verseifte Öle hin oder her, im Winter brauche ich mit 4% nicht zu waschen, weil's meinen Haaren einfach nicht reicht, egal welche Öle die Seife hat und im Sommer ist alles ab 7% zu viel. Ich finde die Heymountain-Produkte mittlerweile einfach nur noch unterirdischen zu überirdischen Preisen. In den Haarcremes und Kuren ist Parfumöl en masse drin, das trocknet die Haare aus, was sich insbesondere als Leave-in bei mir bemerkbar gemacht hat. Das Zeig ist einfach nur verwässert und überparfumiert. Nach 1 Jahr Heymountain Haarpflege (wenn man das Zeug überhaupt so nennen kann), haben meine Haare ausgesehen wie nach 1 Jahr mit Lush. Da hätte ich mir den Wechsel auch sparen können, wäre billiger gewesen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da sieht man wieder wie unterschiedlich Haare sein können, ich wasche grade mit 4% und meine Haare sind gut gepflegt und ich hab im Sommer schon mit 15% gewaschen und es war nicht zuviel. Natürlich sollte man die Überfettung bei anspruchsvollen Haaren nicht ganz außer acht lassen, aber bei den meisten im Langhaarnetzwerk, die mit Seife waschen, und auch bei mir spielen die Öle eine viel größere Rolle als die Überfettung. Sicherlich muss jeder selbst herausfinden, was seine Haare mögen und was nicht, ebenso auch auf andere Faktoren, wie Temperatur (Jahreszeit), Luftfeuchtigkeit, Gesundheit, Wasserqualität usw. achten. Eigentlich ist es schon eine Wissenschaft für sich.
      Das Du mit Heymountain so schlechte Erfahrung machen musstest, ist mehr als ärgerlich. Jeder der mal an den Sachen gerochen hat, merkt sofort, dass da viel künstliche Duftstoffe drin sind, die eben auch austrocknen können, wenn man sie regelmäßig benutzt, deshalb werde ich sie auch nur manchmal verwenden, aber ich mag diese künstlichen Düfte ab und an, achte darauf, dass meine Haare entsprechend ausreichend gepflegt werden und dann gönne ich mir das mal.

      Löschen